Kino in der Scheune - für ALLE

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Filmblock 1 | Migration, Erinnerung und Solidarität

Juni 13 @ 14:0015:30
Kostenlos

14:00 Uhr: Offizielle Eröffnung in der Kinoscheune – mehrsprachige Moderation deutsch + ungarisch/romänisch

Kurzfilmblock

Gesamtlänge: 66 Minuten, anschließend Q & A mit anwesender Filmcrew.
Wir empfehlen sich zum Start um 14Uhr einen Platz zu sichern,
auch um unnötige Verzögerungen zwischen den einzelnen Filmen zu vermeiden. Vielen Dank!

  • Aylan (R: Berhan Mete Arkın, Slowenien 2025, 11min, Slowenisch, UT Deutsch,Englisch)

Film: Aylan, R: Berhan Mete Arkin, fiwa2026

Die Loyalität eines unerfahrenen Soldaten gegenüber seinem skrupellosen Kommandanten wird durch eine tödliche Begegnung mit einer Flüchtlingsmutter und ihrem Kind auf die Probe gestellt, was ihn zwingt, sich an der Flussgrenze einer tragischen moralischen Auseinandersetzung zu stellen.

 

  • Ensemble (R: Manuel Cundari, Eugenio Piluso, Italien 2026, 36min, O-Ton mit UT Deutsch)

Film: Ensemble, R: Manuel Cundari, Eugenio Piluso, Italien 2026

Sekou, ein junger Migrant, der nach der Überfahrt über das Mittelmeer in Italien ankommt, wird im La Casa di Abou Diabo, einem Heim für unbegleitete minderjährige Ausländer in Kalabrien, Süditalien, aufgenommen.
Seine Ankunft öffnet ein Fenster in den Alltag eines Ortes, der von anderen jungen Menschen bewohnt wird. Zwischen Musik, Lachen und gemeinsam verbrachter Zeit offenbart sich das tägliche Leben im Aufnahmeheim durch alltägliche Gesten.
Die Stimmen der jungen Bewohner begleiten die Geschichte und erzählen von Erinnerungen, Hoffnungen und Träumen.

 

  • Nue (R: Alice Schneider, Philippe Riéra, Thomas Bischof, Österreich 2024, 7min, Deutsch/Englisch, UT Deutsch)

Film Nue, fiwa 2026

Die Businesslady A. stößt auf eine Kartonbehausung einer obdachlosen Person und spendiert ihr ein paar Almosen. Irritiert von der Tatsache, dass sie darauf nicht reagiert, wird A. unsicher und beginnt ein Gespräch, in dem sie ihr eigenes Bedürfnis nach Identität bis hin zur Selbstentblößung offenbart. Eine solidarische Geste unter Frauen fängt sie wieder auf.

 

  • Wir schwenkten keine Fahnen (R: Mario Dengler, Österreich 2025,12min, Deutsch, ohne UT)

Film: Wir schwenkten keine Fahnen, R: Mario Dengler. Österreich 2025

Jedes Jahr am Heiligabend lässt ein Großvater seine Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Familie Revue passieren, immer noch geplagt von ungelösten Schuldgefühlen und der Last der Verantwortung.

anschließend Q & A mit anwesender Filmcrew und Anerkennungspreise

Ab ca. 16.00 Uhr
Kunst & Interaktion: Mache mit beim Kunstprojekt – Christoph Pirker begleitet dich. 10 min Einsatz für ein gemeinsames Kunstwerk. Genaueres im nächsten Programmblock ab 15.30 Uhr.

Während der Veranstaltung gibt es ein Kinderprogramm: Steine bemalen, Blumenketten basteln und Bewegungsspiele.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das ehrenamtliche Engagement der Student:innen der Sozialpädagogik Stams.

Am Nachmittag gibt es Kulinarik, Romänisches, Cafe & Kuchen und zu trinken – über freiwillige Spenden freuen sich die Bewohner:innen des Waldhüttls

 

Empfohlenes Mindestalter für die Filme: 16 Jahre

Veranstaltungsort

Ort der Veranstaltung: Waldhüttl Mentlberg, Natterer-See-Weg 6, 6020 Innsbruck | Austria

– Einlass: Wir empfehlen immer ganze Filmblöcke anzusehen, um ein störendes Kommen und Gehen zu minimieren.

– Bitte kommt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und schließt euch im Falle zu Fahrgemeinschaften zusammen.

– Ältere Menschen, Personen mit Kinderwagen, Menschen mit Einschränkungen können kurzfristig über den Forstweg bis zum Waldhüttl anfahren, direkt beim Waldhüttl ist kein Parken möglich.

– Toilette ist nicht barrierefrei.